Häuser aus Holz, Lehm, Kalk und Stein. An Orten, an denen es still ist. Wir bauen sie, wir halten sie, und du kannst darin wohnen.

Die meisten modernen Häuser sind Maschinen. Stahlbeton, Dampfsperre, Lüftungsanlage, Kunststoff in der Wand. Sie funktionieren nur, solange die Technik läuft, und sie fühlen sich an wie das, was sie sind.
Terra Privée ist das Gegenprogramm. Nicht aus Ideologie, sondern aus Bauphysik. Massivholz, das trägt und dämmt. Lehm, der die Luft im Gleichgewicht hält. Kalk, der von sich aus keinen Schimmel zulässt. Stein, der die Mittagshitze schluckt und erst nachts wieder hergibt. Vier Materialien, die seit Jahrtausenden funktionieren und in jedem Klima zu Hause sind, in dem wir bauen.
Wir bauen die Häuser, wir behalten sie, und wir vermieten sie. Für eine Woche, einen Monat, einen ganzen Winter. Du musst nichts kaufen, nichts verwalten, dich um nichts kümmern — du kommst an, die Tür ist offen, der Garten trägt, und jemand vor Ort kümmert sich, wenn du nicht da bist.
Höchstens zehn Häuser je Ort. Nicht mehr, nie mehr. Was darüber hinausgeht, ist eine Anlage. Wir bauen einen Ort.
Alles lokal beschafft, alles diffusionsoffen, alles reparierbar. Keine Herstellerbindung, kein Systemaufbau, den in zwanzig Jahren niemand mehr instand setzen kann.
Eine Massivholzwand braucht keine drei Schichten, um zu leisten, wofür sonst drei nötig sind. Sie ist diffusionsoffen, riecht nach Holz statt nach Kleber, und sie lässt sich in fünfzig Jahren noch mit einem Stemmeisen bearbeiten. Holz aus der Region, sichtbar gelassen.
Lehmputz ist der beste Feuchtepuffer unter den üblichen Innenputzen. Er nimmt Wasserdampf auf, wenn viel davon in der Luft ist, und gibt ihn zurück, wenn es trocken wird. Das ist der Grund, warum die Luft in einem Lehmhaus anders schmeckt als in einem verputzten Neubau.
Frischer Sumpfkalk ist stark alkalisch und lässt deshalb von sich aus keinen Schimmel zu — es braucht kein Fungizid im Anstrich. Er bleibt dampfdurchlässig, arbeitet mit der Wand statt gegen sie, und man bessert ihn aus, statt ihn auszutauschen.
Schwere Bauteile brauchen einen halben Tag, bis die Mittagshitze innen ankommt. Dann ist es draußen längst kühl, und man lüftet sie wieder hinaus. In warmen Klimazonen ersetzt das die Klimaanlage — und damit auch das Geräusch und die Stromrechnung.
Ausgewählt nach Klima, Wasser, Baustoffen vor Ort und danach, ob es sich dort gut leben lässt. Jeder Ort bekommt dasselbe Prinzip und eine andere Antwort darauf — gebaut wird mit dem, was in der Umgebung wächst und liegt.
Rote Erde, hohe Bäume, Wasser aus dem Guaraní-Aquifer. Warme Winter, üppige Sommer, dünn besiedeltes Land mit sehr niedrigen Lebenshaltungskosten. Handwerk in Holz und Lehm ist hier nie abgerissen — es wird gebaut, wie seit hundert Jahren gebaut wird.





Weite, Korkeichen, Licht, das den ganzen Tag über wandert. Der Alentejo hat die längste ununterbrochene Stampflehmtradition Europas, und sie lebt gerade wieder auf. Zwei Stunden bis Lissabon, zwei Stunden ans Meer — und dazwischen passiert wenig, und genau darum geht es.





Die Anden im Rücken, Schmelzwasser in den Kanälen, dreihundert Sonnentage. Trockene Luft, kühle Nächte, ein Klima, in dem Lehm ewig hält. Adobe wird hier seit der Kolonialzeit gebaut, und die Handwerker dafür gibt es noch. Wein, Berge, Weite.





Warmes Wasser, grüne Berge im Rücken, Regen, der auf Bananenblätter fällt. Auf Mindoro ist es ruhiger als auf den bekannten Inseln, und es bleibt ruhig. Gebaut wird hoch aufgeständert und weit auskragend — Schatten und Luftzug statt Klimaanlage.





Tausendfünfhundert Meter Höhe, ganzjährig zwischen achtzehn und siebenundzwanzig Grad — eines der angenehmsten Klimata der Welt, ohne Heizung und ohne Kühlung. Hügel bis zum Horizont, sauberes Wasser, ein Land, das erstaunlich gut funktioniert.





Trockene Weite, ein Himmel ohne Lichtverschmutzung, Nächte, in denen man die Milchstraße liest. Wenig Regen heißt: schwere Wände, tiefe Fenster, Wasser wird gesammelt und nicht verschwendet. Die stillste Variante von allen sechs.





Jedes Haus ist so gebaut, dass es ohne öffentliches Netz funktioniert. Wo es einen Anschluss gibt, nehmen wir ihn gern — brauchen tun wir ihn nicht.
Dazu Regenwassersammlung für den Garten und eine Pflanzenkläranlage, die das Abwasser dorthin zurückführt, wo es hergekommen ist. Kein Kanalanschluss nötig, keine Abwassergebühr.
Ausgelegt auf den vollen Bedarf, nicht auf den Durchschnitt. Ein Holzofen für die kalten Nächte und als Rückfallebene. Netzanschluss dort, wo einer vorhanden ist.
Obstbäume, Beete, Kräuter — angelegt von jemandem, der sich auskennt, und gepflegt, wenn du nicht da bist. Ehrlich gesagt: eine schöne Ergänzung, keine Selbstversorgung.
Damit arbeiten von dort aus wirklich funktioniert und nicht nur in der Broschüre. Lokale SIM als Rückfallebene, Glasfaser dort, wo es sie gibt.
Zu kleinen Rückzugshäusern gibt es keine belastbaren öffentlichen Zahlen. Weder zu Baukosten noch zu Auslastung noch dazu, was ein solches Haus nach fünf Jahren an Instandhaltung frisst. Wir veröffentlichen unsere — jedes Jahr, für jedes Haus, mit denselben Positionen.
Weil wir finden, dass man das können muss, wenn man behauptet, anders zu bauen.
| Grundstück inklusive Nebenkosten | je Ort |
| Baukosten je Quadratmeter, nach Gewerken aufgeschlüsselt | je Haus |
| Brunnen, Photovoltaik, Abwasser, Zufahrt | je Haus |
| Bauzeit geplant gegen Bauzeit tatsächlich | je Haus |
| Belegte Nächte im Jahr | je Haus |
| Umsatz je Nacht, nach Saison getrennt | je Haus |
| Instandhaltung, Reinigung, Team vor Ort | je Haus |
| Was schiefgegangen ist und was es gekostet hat | laufend |
Wir nehmen uns einen Ort vor, bauen dort das erste Haus, lassen es ein Jahr laufen und bauen dann weiter. Langsam genug, dass jedes Haus richtig wird.
Ausgesucht vor Ort, nicht auf der Karte. Wasser, Zufahrt, Ausrichtung, Nachbarschaft, Baurecht — alles wird angeschaut, bevor irgendetwas unterschrieben wird.
Rund neunzig Quadratmeter, ebenerdig, für zwei bis vier Menschen. Gebaut mit lokalen Handwerkern und lokalen Materialien, begleitet von uns, von der ersten Schnur bis zum letzten Anstrich.
Bewohnt und vermietet, durch alle Jahreszeiten. Wir lernen, was hält und was wir anders machen. Die Zahlen daraus stehen anschließend öffentlich.
Haus für Haus, bis höchstens zehn stehen. Dazu kommt, was ein Ort braucht: eine Außenküche, ein Backhaus, ein Deck zum Sitzen. Dann ist er fertig, und wir fangen woanders an.
Der beste Weg herauszufinden, ob so ein Haus zu dir passt: darin schlafen. Ankommen, barfuß gehen, im Garten frühstücken, abends den Ofen einheizen.
Den Winter im Warmen, den Sommer im Kühlen. Arbeiten geht — das Netz steht überall. Wer länger bleibt, bekommt den besseren Preis und den ersten Zugriff auf die Termine im nächsten Jahr.
Wenn du weißt, dass du bleiben willst, bauen wir dir eines. Nach demselben Prinzip, auf deine Familie zugeschnitten, an dem Ort, den du dir ausgesucht hast. Sprich uns an, dann gehen wir es durch.

Baumeister aus Kärnten, fünfzehn Jahre auf der Baustelle, die Hälfte davon mit Naturbaustoffen.
Ich habe ein Holz-Lehm-Haus selbst gebaut und darin gewohnt — und dabei gelernt, was solche Häuser mit einem machen. Terra Privée ist der Versuch, das noch einmal zu tun, gründlicher und an Orten, die ich mir ausgesucht habe.
Vierte Generation Holz: vom Sägemüller Balthasar Granitzer über zwei Zimmerer bis zu mir. Das Haus meines Großvaters in Mallnitz steht noch, und er hat es mit eigenen Händen gebaut.
Schreib mir, was dich interessiert — ein Termin, ein bestimmter Ort, oder ein eigenes Haus. Es antwortet kein Verteiler und kein Formular, sondern ich.